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    SLENTITE® - Der Hochleistungsdämmstoff für maßgeschneidertes Klimamanagement

      Architekten, Planer und Bauherren suchen beständig nach neuen Materialien, um Gebäude zugleich ästhetisch zu gestalten und effizient zu dämmen. Mit einem ganz neuen Hochleistungsdämmstoff SLENTITE® zeigt BASF, wie es weitergeht. SLENTITE® ist ein einzigartiges neues Produkt, das sich in der Kommerzialisierungsphase befindet.

      Das erste PU Aerogel als stabile Platte bietet schlanke, effiziente Dämmung und gute Feuchtigkeitsregulierung. Das Hochleistungsprodukt, ist vor allem für den Innenraum geeignet und lässt Architekten und Planern große gestalterische Freiheit. Es ist geeignet für Neubau und Altbausanierung und punktet mit einem minimalen Platzbedarf. Mit seiner Kombination von Eigenschaften trägt SLENTITE® zum maßgeschneiderten Klimamanagement bei.

      „Solid Air“

      Luft schützt exzellent gegen Kälte – was jeder bestätigen kann, der an den ersten Wintertagen seine Daunenjacke aus dem Schrank holt: Zwischen den Abertausenden Feder-Fasern sorgen winzige Lufttaschen dafür, dass die Wärme am Körper bleibt. Viele klassische Materialien zur Wärmedämmung am Haus machen sich denselben Effekt zunutze. Genau wie manche Daunenjacke werden sie jedoch dicker, wenn die Dämmleistung erhöht werden soll. Aber wie lässt sich Dämmung verschlanken, ohne dass die Leistung leidet?

      Nach über sieben Jahren Forschung haben BASF-Chemiker Marc Fricke und sein Team darauf eine ziemlich gute Antwort gefunden: Mit SLENTITE® haben sie einen Hochleistungsdämmstoff auf Basis eines organischen Aerogels entwickelt, der zu 90% aus Luft besteht – zugleich ist er äußerst robust und dämmt fast doppelt so gut, wie herkömmliche Materialien.

    Hochleistungsdämmstoff; Aerogel-Platte, PU-Aerogel, schlanke Dämmung, gute Feuchtigkeitsregulierung, maßgeschneidertes Klimamanagement, innovative Dämmung

      Neue Wege in der Forschung

      Als Marc Fricke vor fast zehn Jahren anfing, sich mit hochporösen, feinporigen Materialien zu beschäftigen, war der Weg zum fertigen Produkt noch weit. „BASF hatte damals Postdocs aus der ganzen Welt in einem Labor in Straßburg zusammengebracht. Dort sollten wir – ausgestattet mit allen nötigen Mitteln – an hochkomplexen Themen arbeiten. Es ging darum, neue chemische Konzepte out of the box zu entwickeln oder bekannte Konzepte auf neue Fragestellungen zu übertragen“, erklärt Fricke den Beginn des Projekts, an dessen Ende der Aerogel-basierte Hochleistungsdämmstoff SLENTITE® stand.

    Vorteile
    Die Kerneigenschaften von SLENTITE® für Bauindustrie und Klimamanagement
    Schlanke, effiziente Dämmung
    Exzellente Feuchtigkeitsregulierung
    Stabile, robuste Platte
    Große Designfreiheit für Planer und Architekten
    Hohe Dämmleistung durch nanoporöses Material
    Spart Energiekosten; exzellente Dämmleistung
    Forschungsteam SLENTITE® in Lemförde

      Ein Aerogel als Platte

      Was zu diesem Zeitpunkt schon lange bekannt war: Aerogele verfügen über eine extrem niedrige Wärmeleitfähigkeit. Was es noch zu entwickeln galt: Ein Verfahren, mit dem sich das extrem spröde Material in eine stabile Form bringen lässt. Denn Aerogele in der Dämmung sind nicht neu. Jedoch kamen sie bisher vor allem als Pulver zum Einsatz, das auf ein Trägermaterial aufgebracht wird. Die Idee von Marc Fricke und seinem Team: Ein reines Polyurethanaerogel zu entwickeln, das in Form einer robusten Platte hergestellt werden kann. Und das durch mehr als seine reine Dämmleistung überzeugt.

      Um die Herausforderung zu verstehen, vor der das Team stand, ist ein kleiner Ausflug in die Welt der Chemie nötig. „Stellen Sie sich vor, Sie haben in der Küche einen Wackelpudding gemacht. Das ist in etwa die Konsistenz, die auch unser Gel zu Beginn des Prozesses hat“, erklärt Nicholas Leventis, Professor für Chemie an der Missouri University of Science and Technology und Kooperationspartner von BASF. „Die Kunst besteht nun darin, alle Flüssigkeit in Ihrem Wackelpudding gegen Luft auszutauschen – und zwar ohne, dass das Ganze dabei in sich zusammenfällt.“ Das erzielt man mithilfe eines Vorgangs, der als überkritische Trocknung bezeichnet wird und der Fricke und seinen Kollegen einiges an Kopfzerbrechen bereitet hat. „Entscheidend ist, dass das Material nicht schrumpft, sondern seine Form und Porösität behält“, betont Fricke, der als einziger im Team durchgehend an dem Projekt gearbeitet hat. „Das war über den gesamten Prozess fast die größte Schwierigkeit, mit der wir uns auseinanderzusetzen hatten.“

      Gemeinsam mit Verfahrensexperten von der Technischen Universität Hamburg-Harburg näherte man sich schrittweise der Lösung. Was übrig blieb: Eine PU-Platte, die zu fast unglaublichen 90% aus Luft besteht. In zahllosen Poren im Hundertnanometerbereich wird sie festgehalten, kann sich darin so gut wie nicht bewegen – und macht die neue Aerogel-Platte so zu einem der besten Dämmstoffe der Zukunft.

      Eine Platte – viele Vorteile

      Entsprechend ist SLENTITE® ein echtes Leichtgewicht, schwerer zwar als Styropor®, aber leichter als Rigips. Dazu extrem druckfest und leicht zu bearbeiten: Die Dämmplatten lassen sich sägen, fräsen, bohren und kleben. Die offenporige Zellstruktur des neuen PU Dämmstoffs sorgt zudem für eine hohe Wasserdampfdiffusion (µ = 8) und erlaubt eine vorteilhafte Feuchtigkeitsregulierung im Innenraum entscheidend für ein gutes Raumklima.  „Weil wir damit zudem 25 bis 50% dünner dämmen können, eröffnen sich besonders im Bereich Architektur neue Möglichkeiten“, ist Fricke von seinem Werkstoff überzeugt. „Wir können damit drängende Themen wie zum Beispiel Altbausanierung angehen, aber auch komplexe Designlösungen lassen sich mit einer schlankeren Dämmung flexibler umsetzen.“

      SLENTITE® im Einsatz

      Nach der Produktpremiere auf der weltgrößten Kunststoffmesse, der K 2013 in Düsseldorf, ging 2015 die SLENTITE®-Pilotanlage zur Herstellung von Mustermengen am Standort Lemförde in Betrieb. Ein erstes kommerzielles Projekt wurde gemeinsam mit dem Kooperationspartner Beck + Heun auf der „Frontale“ 2016 präsentiert. Neben dem Einsatz in Rollladenkästen und Fensterlaibungen gibt es den ersten Dämmkeil aus SLENTITE®, der Wärmebrücken zwischen Wand und Fensterlaibung eliminiert. Der erste Praxistest wird in Hamburg realisiert. In einer Altbau-Villa aus dem Jahr 1937 kann SLENTITE® seine besonderen Einsatzmöglichkeiten unter Beweis stellen. Dank seines außergewöhnlichen Dämmwertes kann das Material in Dicken zwischen 10 und 15 mm verbaut werden und eignet sich daher hervorragend für Heizkörpernischen, enge Bauräume zwischen Fenstern und Wand oder komplette Wände. Die offenporige Struktur des PU Aerogels garantiert auch in Kellerräumen eine gute Feuchtigkeitsregulierung und legt damit die Basis für gutes Raumklima und maßgeschneidertes Klimamanagement.

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    Alle Informationen auf einen Blick: von Fachartikeln, über Broschüren und Fallstudien zu Datenblättern und Zertifikaten.

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    Maßgeschneidertes Klimamanagement

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    Maßgeschneidertes Klimamanagement

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    SLENTITE® – Von der Forschung in die Pilotphase

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    Ein 360° Blick wie wir morgen leben werden

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    Dr. Marc Fricke spricht mit bauhandwerk über den neuen Superdämmstoff SLENTITE®
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